Saris Fluid 2 Smart im Test

Saris Fluid 2 Smart im TestFoto: Kerstin Leicht
Neben dem Topmodell Hammer hat Saris eine Vielzahl an Wheel-On-Trainern im Angebot. Der Fluid 2 Smart soll alle Smartfunktionen mitbringen, erweist sich im Test aber als Problemfall.

Die Saris-Rolle ist kein richtiger Smarttrainer, sondern eine klassische hydraulische Bremse. "Smart" ist nur der beiliegende Sensor, der wahlweise die Geschwindigkeit des Hinterrades oder die Trittfrequenz erfasst. In Zwift wird aus der Hinterrad-Drehzahl eine Tretleistung geschätzt, die aber recht weit danebenliegt (+21/-12 Prozent). Die Bremse wird zudem nicht durch die Software, sondern rein drehzahlabhängig durch den Fahrer geregelt. Zum Zwiften und E-Rennen-Fahren ist dieser Ansatz nicht brauchbar.

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Die Bremswirkung der Rolle ist stark drehzahlabhängig. Langsames, kraftvolles Treten geht nicht, mit 50 Umdrehungen pro Minute sind im großen Gang maximal 170 Watt möglich. Mit höherer Frequenz steigt der Widerstand jedoch stark an, und es wird lauter. Im Sprint konnten wir der kleinen Bremse knapp 1.000 Watt entlocken, Schlupf trat dabei nicht auf. Das Fahrgefühl ist trotz kleiner Schwungmasse in Ordnung. Unschön ist die extrem schwergängige Schnellverstellung der Einspann-Mechanik.



Daten zum Saris Fluid 2 Smart

  • Preis: 349 Euro
  • Gewicht: 8,4 kg
  • Standmaß: 78 x 62 cm
  • Mittlere Abweichung der Watt-Werte: 9,6 Watt (positive und negative Abw. gleichen sich aus)
  • Lautstärke: 45/73/89 dbA bei 27/40/66 km/h

Fazit zum Saris Fluid 2 Rollentrainer

  • PLUS: leicht, ohne Netzstrom startklar
  • MINUS: ungenau, Bremse nicht durch App regelbar, für Steckachsen bedingt geeignet, laut

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Robert wurde 1964 in Düsseldorf geboren und fuhr seine ersten Straßenrennen mit 17 Jahren. Zum Spitzenrennfahrer reichte es nicht, aber zu späten Nischenerfolgen. 2011 gelang es Robert, Zeitfahrweltmeister der Journalisten zu werden. Nach seinem Maschinenbaustudium in Essen führte ihn sein Weg bereits 1993 zur TOUR, wo er anfangs mit der Legende Hans Christian Smolik zusammenarbeitete. Heute ist Robert freiberuflich für TOUR und BIKE unterwegs, mit den Schwerpunktthemen Aerodynamik, Messtechnik und Entwicklung neuer Prüfmethoden. Motto: Geht nicht? Gibt‘s nicht. Robert berät auch die Radindustrie und Profiteams, coacht Athleten und kümmert sich um den Radsportnachwuchs. Als Radsportler mag es Robert kurz und schnell, auf schmalen wie auf breiten Reifen.

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