Giro d’Italia Women - 7. EtappeSpitzengruppe gewinnt Sekundenkrimi – Sieg für Célia Gery

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 · 05.06.2026

Giro d’Italia Women - 7. Etappe: Spitzengruppe gewinnt Sekundenkrimi – Sieg für Célia GeryFoto: Getty Images / Rhode Van Elsen
Celia Gery (FDJ United – SUEZ) gewann die 7. Etappe des Giro d’Italia Women.

Auf der 7. Etappe des Giro d’Italia Women 2026 rettet sich eine Spitzengruppe ins Ziel. Im Finale greift Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) an. Der Tagessieg geht im Sprint aus einem Septett an Célia Gery (FDJ-United-SUEZ).

Ein Anstieg wartete im letzten Renndrittel der 7. Etappe des Giro d’Italia Women 2026. Doch genau diese Bergwertung reichte, um eine Massenankunft in Salice Terme zu verhindern. Nach 159 Kilometern erreichte schließlich eine siebenköpfige Gruppe mit wenigen Sekunden Vorsprung das Ziel. Den Sieg sicherte sich Celia Gery (FDJ-United-SUEZ), die im Sprint auf den letzten Metern Lucinda Brand (Lidl-Trek) niederrang. Platz drei ging an Chantal Pegolo (Isolmant – Premac – Vittoria).

Gery Brand gehörte zu einem Quartett um Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ), das sich 25 Kilometer vor dem Ziel nach dem Anstieg in Pietragavina absetzte und zu den letzten Ausreißern aufschloss. Das Feld nahm die Verfolgung auf, musste sich nach einer wilden und teilweise unkoordinierten Nachführarbeit letztlich um sieben Sekunden geschlagen geben. Longo Borghini verpasste es indes, deutlich an Zeit im Klassement aufzuholen. Nach viel Arbeit in der Fluchtgruppe war sie im Sprint chancenlos und kam drei Sekunden hinter der Siegerin über die Ziellinie.

In der Gesamtwertung gab es auf den vorderen Plätzen keine Veränderung. Anna van der Breggen (SD Worx – Protime) führt weiterhin vor Demi Vollering (FDJ United – Suez, +1:00 Minuten) und Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM, +1:24 Minuten).

​​​​Giro d’Italia Women 2026 - Ergebnisse der 7. Etappe

Das Profil der 7. EtappeFoto: RCS SportDas Profil der 7. Etappe

​So lief die 7. Etappe des Giro d’Italia Women 2026

Die Spitzengruppe des Tages bestand aus fünf Fahrerinnen: Alison Jackson (St Michel – Preference Home – Auber93), Marjolein van’t Geloof (Laboral Kutxa – Fundación Euskadi), Gaia Segato (Vini Fantini – BePink), Chantal Pegolo (Isolmant – Premac – Vittoria) und Sara Luccon (Top Girls Fassa Bortolo).

Die Etappe verlief jedoch über weite Strecken unruhig. Es bildeten sich viele weitere Gruppen, die sich auf die Verfolgung machten, darunter Eleonora La Bella (Aromitalia Vaiano), Giorgia Serena (Team Mendelspeck E-Work) und Clay Robyn (Team Picnic PostNL). Sie kamen jedoch nicht zum Quintett nach vorne und wurden im Laufe der Etappe wieder eingeholt.

Die ursprüngliche Spitzengruppe erarbeitete sich hingegen einen Vorsprung von über neun Minuten. Im Feld bemühten sich Lidl-Trek, Human Powered Health und FDJ-SUEZ um die Nachführarbeit, sodass der Abstand allmählich schrumpfte – insbesondere beim einzigen Anstiegen des Tages.

Einen Schreckmoment gab es nach 103 Kilometern aufgrund eines Massensturzes, der unter anderem Anna van der Breggen (SD Worx – Protime) im Rosa Trikot und Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM) zu Borden riss. Beide konnten jedoch weiterfahren.

Segato gewann die Bergwertung in Pietragavina (3. Kategorie), die 27 Kilometer vor dem Ziel stattfand. Zu diesem Zeitpunkt hatten Van't Geloof und Luccon den Kontakt zur Spitzengruppe bereits verloren. Dafür setzten sich Lucinda Brand (Lidl-Trek), Elisa Longo Borghini und Silvia Persico (beide UAE Team ADQ) sowie Célia Gery (FDJ-United-SUEZ) aus dem Feld ab. 20 Kilometer vor dem Ziel schlossen sie zur Spitzengruppe auf.

Der Vorsprung der Gruppe betrug jedoch lediglich 30 Sekunden, da FDJ United – SUEZ und Canyon/SRAM die Gruppe um Borghini nicht weit fahren lassen wollten. Doch die Nachführarbeit verlief nicht wirklich koordiniert. Der Spitzengruppe kam zudem zugute, dass das Terrain zum Ziel hin über viele Kilometer leicht abschüssig verlief. Entsprechend blieb der Abstand zwischen beiden Gruppen bei lange bei rund 30 Sekunden.

Es kündigte sich ein Sekundenkrimi bis zum Ziel an, da drei Kilometer vor dem Ziel mit Persico die treibende Kraft der Gruppe für Teamkollegen Longo Borghini erschöpft ausscheren musste. Zwei Kilometer vor dem Ziel betrug der Vorsprung noch 18 Sekunden. Letztlich reichte der Vorsprung jedoch um wenige Sekunden.

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